Eidesstattliche Erklärung der Masterarbeit: Vorlage, Formulierung & Tipps

Eidesstattliche Erklärung der Masterarbeit: Vorlage, Formulierung & Tipps

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David BorgerGründer & CEO

Die eidesstattliche Erklärung ist ein verbindlicher Bestandteil deiner Masterarbeit, mit dem du versicherst, die Arbeit eigenständig und ohne unerlaubte Hilfsmittel verfasst zu haben. Sie ist in der Regel verpflichtend und hat rechtliche Bedeutung. Obwohl es sich um einen formalen Teil handelt, solltest du bei der Formulierung sorgfältig vorgehen. In diesem Artikel findest du alles Wichtige zur eidesstattlichen Erklärung – inklusive Vorlage und Tipps.

Was ist die eidesstattliche Erklärung?

Die eidesstattliche Erklärung (auch Selbständigkeitserklärung oder Eigenständigkeitserklärung genannt) ist eine rechtsverbindliche Versicherung, dass du deine Masterarbeit selbständig verfasst und alle verwendeten Quellen und Hilfsmittel angegeben hast. Sie bestätigt, dass die Arbeit nicht bereits anderweitig als Prüfungsleistung eingereicht wurde. Mit deiner Unterschrift übernimmst du die volle Verantwortung für die Richtigkeit dieser Angaben. Die eidesstattliche Erklärung wird nicht benotet, ist aber eine formale Voraussetzung für die Annahme deiner Arbeit.

Vorlage und Formulierung

Viele Hochschulen stellen eine eigene Vorlage für die eidesstattliche Erklärung bereit. Verwende immer die Vorlage deiner Hochschule, wenn eine solche existiert. Ist keine spezifische Vorlage vorgegeben, kannst du dich an der folgenden Musterformulierung orientieren. Achte darauf, alle relevanten Angaben (Name, Matrikelnummer, Titel der Arbeit, Datum, Ort) korrekt einzutragen.

„Hiermit erkläre ich an Eides statt, dass ich die vorliegende Masterarbeit mit dem Titel [Titel der Arbeit] selbständig und ohne unerlaubte fremde Hilfe angefertigt habe. Ich habe keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt. Die Stellen der Arbeit, die dem Wortlaut oder dem Sinn nach anderen Werken entnommen sind, wurden unter Angabe der Quelle kenntlich gemacht. Diese Arbeit wurde in gleicher oder ähnlicher Form noch keiner anderen Prüfungsbehörde vorgelegt. [Ort], den [Datum] [Unterschrift]"

Wo einfügen?

Die Platzierung der eidesstattlichen Erklärung variiert je nach Hochschule. In den meisten Fällen steht sie am Ende der Arbeit, nach dem Anhang. Einige Hochschulen verlangen sie jedoch am Anfang, nach dem Titelblatt. Die eidesstattliche Erklärung erhält in der Regel keine Seitenzahl und wird nicht im Inhaltsverzeichnis aufgeführt.

  • Prüfe die Vorgaben deiner Prüfungsordnung zur Platzierung
  • Am häufigsten: letzte Seite der Arbeit (nach dem Anhang)
  • Alternative: nach dem Titelblatt, vor dem Inhaltsverzeichnis
  • Keine Seitenzahl vergeben
  • Nicht ins Inhaltsverzeichnis aufnehmen
  • Eigenhändig unterschreiben (nicht digital)
Achtung
Eine falsche eidesstattliche Erklärung kann schwerwiegende Konsequenzen haben. Bei nachgewiesenem Plagiat oder der Verwendung unerlaubter Hilfsmittel drohen die Aberkennung des akademischen Grades, eine Exmatrikulation und im schlimmsten Fall strafrechtliche Konsequenzen. Nimm die eidesstattliche Erklärung daher ernst und stelle sicher, dass alle Angaben der Wahrheit entsprechen.

Fazit

Die eidesstattliche Erklärung ist ein formaler, aber wichtiger Bestandteil deiner Masterarbeit. Verwende die Vorlage deiner Hochschule, fülle alle Angaben korrekt aus und vergiss nicht die eigenhändige Unterschrift. Auch wenn es sich um eine Formalie handelt, solltest du sie nicht auf die leichte Schulter nehmen – sie ist eine rechtsverbindliche Versicherung deiner wissenschaftlichen Integrität.

Häufig gestellte Fragen